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Großer Erfolg des Musicals am BischGym

Worte der Direktorin des Bischöflichen Gymnasiums anlässlich der Premiere und der Derniere des Musicals - dazwischen lagen 10 ausverkaufte Vorstellungen.

Das Musical „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“ von A.L. Webber begleitet mich durch unterschiedliche Lebensphasen. Vor 13 Jahren war ich Lehrerin am Bischöflichen Gymnasium, ich war so wie heute mit meiner Violine als Orchestermusikerin Teil der Produktion und mein ältester Sohn, damals Volksschüler, sang im Kinderchor mit. 13 Jahre, in denen sich viel getan hat: Der Festsaal sowie das gesamte Bischöfliche Gymnasium wurden umgebaut, das Augustinum in seiner heutigen Gestalt wurde erdacht und umgesetzt, der damalige Bischof ist emeritiert, der damalige Regens ist heute Bischof und das Bischöfliche Gymnasium und das Augustinum haben eine neue Leitung. Doch es gibt auch Konstanten, die diesen langen Zeitraum beinahe unverändert überstanden haben: Die Faszination von Bühne und Musik, begabte und mutige junge Menschen, die auf der Bühne über sich hinauswachsen, Unterstützer und KollegInnen, die mit enormem Engagement diese Produktion auf die Beine gestellt haben – und ein begeistertes Publikum, das für Gänsehautstimmung sorgt.

Abende wie diese wären nicht umsetzbar, wenn nicht im gesamten Haus, besonders aber im Kollegium des Bischöflichen Gymnasiums engagiert, professionell und freundschaftlich zusammengearbeitet würde.

Besonders bedanken möchte ich mich bei: Den MusikerInnen im Orchester, von 15 MusikerInnen kann 10 das Haus stellen. Regisseur Alfred Haidacher, der dem Haus schon seit 20 Jahren bei den unterschiedlichen Produktionen die Treue hält. Den Kolleginnen Beate Faber und Brigitte Schlager, die bereits im Sommer begonnen haben, für das Bühnenbild zu arbeiten und auch als Kostümbildnerinnen fungieren. Kollegin Juschitz, die an allen Abenden die Schminkgruppe leitet. Herrn Peter Winkler, der bereits seit 3 Produktionen die technische Gesamtleitung überhat. Kollegen Dietmar Theussl, der dankenswerterweise als Lichttechniker fungiert und das Bühnenbild mitgestaltet hat. Kollegin Liegl, die die Zeichnungen für das Programmheft und die Monitore angefertigt hat. Kollegen Harald Simonitsch und Kollegen Uli Strassegger, die die undankbare Aufgabe übernommen haben, den Backstagebereich zu managen und noch einmal Harald Simonitsch, der in seiner Rolle als Administrator die künstlerischen Leiter administrativ und mental bei der Probenarbeit unterstützt hat. Dem Team an UnterrichtspraktikantInnen und KollegInnen, die das Buffet betreuen. Allen 250 Schülerinnen und Schülern, die heute und an 9 weiteren Terminen ihr künstlerisches Talent vor, neben und hinter der Bühne unter Beweis stellen. Dafür, dass die Chöre die richtigen Töne erwischen, dafür möchte ich mich bei allen Musiklehrerinnen und -lehrern des Gymnasiums herzlich bedanken.

Ganz besonderer Dank gilt dem Ehepaar Schneider – es ist kaum zu erahnen, wie viel Zeit, Herzblut und Detailarbeit in einem so großen Projekt stecken, ich hoffe sehr für mich und das Bischöfliche Gymnasium, dass ihr nach einer Erholungspause noch einmal Lust und Energie habt, ein Musical auf die Bühne zu bringen.

„Es ist vollbracht“

Seit der Premiere vor genau 2 Wochen wurde das Musical Joseph 10-mal in unterschiedlichsten Besetzungen aufgeführt, es ist kein einzig grober Schnitzer passiert, ganz im Gegenteil, mittlerweile ist das Ensemble so routiniert, dass wir eigentlich auf Tournee gehen könnten! Unsere Produktion wurde in unterschiedlichen Medien wahrgenommen und beworben, zwei Bischöfe und viele andere Ehrengäste aus der Politik, dem Landesschulrat und der Diözese haben uns ihre Referenz erwiesen, ein hoher Gast nützt heute die Derniere, um den Reigen der Ehrengäste abzuschließen. Begrüßen Sie mit mir den Leiter des Schulamts der Diözese Graz-Seckau, Walter Prügger.

Bevor wir Künstlerinnen und Künstler den Kirchplatz für unsere After-Show-Party umfunktionieren, bitte ich noch einmal die Hauptverantwortlichen für dieses großartige Projekt, Traude und Thomas Schneider, auf die Bühne. Liebe Traude, lieber Thomas, mit eurem Projekt habt ihr uns allen am Bischöflichen Gymnasium gezeigt, was Schule außerhalb des Fachunterrichts sein kann: Spaß und Freude, angewandtes und nachhaltiges Lernen, Persönlichkeitsschulung, Gemeinschaft zwischen Groß und Klein, man kann sagen, wir sind eine Künstlerfamilie, wo die Grenzen zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen verschwimmen. Vielen, vielen Dank dafür, dass ihr uns allen diese anstrengende, aber lohnende und wunderschöne Zeit geschenkt habt.