Projekte

O du liebes Augustinum
Augustinum Redesign

Im Herbst 2016 vollzog sich am Augustinum, dem Leuchtturmprojekt im Bildungsbereich der Diözese Graz-Seckau, ein bahnbrechender Wandel: Als Leiter des Bischöflichen Amtes für Schule und Bildung wurde mit Walter Prügger erstmals ein Laie eingesetzt, das Bischöfliche Seminar öffnete sich nach 185 Jahren für Mädchen und wurde in das Bischöfliche Internat umgewandelt, die Funktion des Regens des Hauses wurde abgeschafft und stattdessen mit Mag. Peter Jirak ein Leiter des gesamten Augustinums installiert, auch er ein Laie, der neben der wirtschaftlichen Leitung und der Leitung des Internats als pädagogischer Leiter des gesamten Campus fungiert und last, but not least, wurde mit Mag. Renate Höck das erste Mal seit Gründung der Schule vor 160 Jahren eine Frau und Nicht-Theologin Direktorin des Bischöflichen Gymnasiums.

Das Augustinum, ein Haus für alle.

Diözesanbischof Dr. Wilhelm Krautwaschl

Das Miteinander im Augustinum hat sich innerhalb der letzten zwei Jahre gut entwickelt. Die Zusammenarbeit zwischen der Praxisvolksschule und dem Bischöflichen Gymnasium wurde intensiviert, das Transitionsprojekt zwischen der Biberklasse und der 1a- und 2a-Klasse des BischGym wurde in unterschiedlichen Facetten realisiert, Schikurse des Bischöflichen Gymnasiums werden von StudentInnen des Kollegs für Sozialpädagogik und Präfekten des Bischöflichen Internats begleitet. Die Ganztagsklasse BischGym home ist ein Angelpunkt für die Zusammenarbeit zwischen BischGym und dem Bischöflichen Internat und auch das Musical Joseph war ein Kristallisationspunkt der Zusammenarbeit im Haus. Mit dem Schuljahr 2018/19 werden auch die schulautonomen Tage und das Schulgeld an der Praxisvolksschule und am Bischöflichen Gymnasium aufeinander abgestimmt.

Das Augustinum wurde im Frühjahr 2018 als ganzheitlicher Anbieter in puncto Bildung repositioniert – mit Hilfe einer klaren und zeitgemäßen Dachmarkenstruktur. Zentraler Bestandteil ist die neue Wort-Bild-Marke, die alle Einrichtungen unter einem Dach vereint und mittels Farbleitsystem klar strukturiert. Die Bildmarke verweist in ihrer Wappenform und Symbolik auf die älteste Institution am Standort Lange Gasse 2 – das Bischöfliche Seminar. Die Symbole Kreuz (Christentum), Bischofsstab (Hirte) und Dach (Gemeinschaft und „A“ wie Augustinum) bilden eine Trinität: Das Nebeneinander des klaren Kreuzsymbols und des runden Hirtenstabs zeigt die unterschiedlichen Bildungs- und Lebenswege – und beide stehen auf dem „Fundament der Gemeinschaft“. Die ikonenhafte Formensprache ist leicht zu dekodieren und transportiert die Tradition des Hauses in zeitgemäßer Optik. So ist eine Symbiose zwischen Tradition und Moderne, Beständigkeit und Innovation sowie Einheit und Vielfalt entstanden.