Reisen

Kulturreise der 5.Klassen nach Oberitalien

27.3.2019 - Mittwoch:

Unsere Reise begann wie üblich beim Bischgym und führte uns durch das schöne Kärnten bis hin zum Dreiländereck, wo wir eine kurze Pause einlegten und die Berglandschaft der Dolomiten bestaunen durften. Nach dieser angenehmen Unterbrechung fuhren wir mit unserem zweistöckigen Bus weiter nach Aquileia, wo wir schließlich die wunderschönen Mosaike der Basilika betrachten konnten. Weiters ließen unsere Professoren die ehemalige Hafenstadt mit den Anlegeplätzen der Handelsschiffe in unserer Phantasie erstehen, wobei wir in Wirklichkeit nur die tollen Graslandschaften inklusive Enten betrachten konnten. Nach einer langen erholsamen Pause in Grado, bei der ich kaltblütig von einer brotgierigen Möwe attackiert wurde, vor der mich aber ein Ehrenmann (Elias Grgic) rettete, erwarteten uns u. a. viele interessante Reliefs von Handwerkern im Museum von Aquileia. Am Abend kamen wir in der „Casa del Pellegrino“ in Padua an und wurden durch ein Labyrinth von Gängen zu unseren Zimmern geführt. Dann durften wir nach einem köstlichen 3-Gänge-Menü noch einen Abendspaziergang durch das belebte Padua genießen.

28.3.2019 - Donnerstag:

Am zweiten Tag unserer Reise machten wir uns nach einem ausgezeichneten Frühstück auf den Weg nach Verona. Dort begannen wir unsere Besichtigungstour mit der Kirche San Zeno, wo wir eine Bronzetür mit Bildern aus dem Alten und Neuen Testament sahen sowie Zenos Grabmahl und eine Statue des Heiligen mit dunklem Teint. Anschließend betraten wir die große Arena von Verona und gingen die zahlreichen Stiegen bis hinauf zum höchsten Punkt, um den wissenserweiternden Worten unserer Professoren zu lauschen. Dann machten wir die Stadt Verona unsicher, indem wir in Zeitlupe auf Italienisch Pizza bestellten und ich danach einem Standlverkäufer zu verklickern versuchte, dass ich keinen blassen Schimmer von der dilettantischen Post Italiens hatte und nicht Italienisch in Ultraspeed auf Anhieb verstehen kann. Nach dieser unterhaltsamen Pause gingen wir zu den Skaligergräbern, wo wir von Hetzhunden lernten, die mich irgendwie an die blutrünstige Möwe aus Grado erinnerten. Danach führte uns der eingeschlagene Weg durch das sonnengeflutete Verona zum römischen Theater am Hügel San Pietro, wo wir auf den Steinstufen mit „Romeo und Julia“ dahinschmelzen konnten. Schließlich machten wir uns auf den Heimweg zum ruhigen Hotel und legten vor dem Abendessen noch eine Pause ein.

29.3.2019 - Freitag:

Nach einer angenehmen durchschlafenen Nacht packten wir unsere Koffer fertig und brachen zur Antonius-Basilika auf. Anschließend lernten wir im Oratorium von geräderten Heiligen und anderen heiligen Menschen. Nach diesen Informationen durften wir im Baptisterium schöne Malereien bewundern. Zur Pause wurden wir in die weite Welt von Padua entsandt. Am Nachmittag spazierten wir zur Capella degli Scrovegni, bei der wir anfangs entdampft wurden, aber dann schöne Fresken von Giotto in der Kapelle betrachten durften. Nach diesem letzten Kunstgenuss bahnten wir uns den Weg durch das von Italienern und Touristen belebte Padua zu unserem gelben Bus und traten die Heimreise an.

Verfasst von Lukas Fürböck