Erasmus+ Short-Term-Mobility: Stockholm, Schweden
08.02.-21.02.2026
Anna Mia Unger, Eva Karloff
Flug in den hohen Norden zu Kanelbullar und Elchen
Am frühen Morgen des achten Februars begaben wir uns auf die Reise in das Land der Semla-Buns. Dass wir während unseres Austausches sogar den „fetten Dienstag“, der diesem Gebäck gewidmet ist, erleben würden, war uns da noch nicht klar. Angekommen am Flughafen in Arlanda schlug uns sofort die kalte Luft des Nordens entgegen, an die erst einmal eine Anpassung mit mehreren Paaren Socken und Decken vorgenommen wurde. Direkt nach unserer Ankunft konnten wir schon die schwedischen Süßigkeiten probieren, praktisch ein All-you-can-take-Buffet im Supermarkt. Selbstverständlich wurde gut zugelangt, sodass wir am Tag darauf gut gestärkt in die Schule gehen konnten.
Tatsächlich unterschied sich das Schulsystem in Schweden stark zu unserem. So konnten die Schüler:innen zum Beispiel verschiedene Programme wählen, von denen wir zuerst das naturwissenschaftliche und dann das wirtschaftliche Programm besuchten. Die Stunden waren alle unterschiedlich lang und der Schultag reichte meist bis in den späteren Nachmittag hinein, weshalb allen Schüler:innen auch ein Mittagessen von der Schule spendiert wurde.
In der restlichen Zeit besuchten wir mit unseren Gastfamilien viele verschiedene Sehenswürdigkeiten und wagten uns an bis jetzt noch unversuchte Aktivitäten heran. So durfte Anna Mia unter anderem das Vasamuseet, den Palast und die Stadt Stockholm sehen, die definitiv das Highlight mit ihrem unbeschreiblichen Flair, riesigen Shoppingmalls, in denen die angesagtesten Shops waren, und winzigen Cafés bildete. Am Wochenende entführte Evas Gastfamilie sie zu ihrem Sommerhaus, wo sie bei -17 Grad am Ufer des zugefrorenen Meeres zusammen Hot-Dogs grillten. Außerdem arbeiteten wir mit Hilfe der Einheimischen fleißig an unserer Langlauf-, Eislauf-, Bowling- und Golftechnik, die hier alle sehr beliebte Aktivitäten sind.
„Stockholm ist wie das Paris Skandinaviens, hier ist für alle etwas dabei – und wir waren mittendrin!“
Besonders überrascht haben uns auch die Elche, die am helllichten Tage einfach durch einen Vorort von Stockholm spazierten. Während des Aufenthalts konnten wir bei unseren Gastfamilien das typische schwedische Familienleben miterleben, das sehr zu unserem Vergnügen auch die eine oder andere „Fika“ (Kaffee & Kuchen) beinhaltete.